GPS Wanderung – was ist das?
Eine sogenannte GPS Wanderung ist auch unter den Namen Geocaching bekannt. Hierbei handelt es sich um ein Wort, was aus zwei Silben besteht. Die Silbe Geo stammt aus dem Griechischen und steht für Erde und das Wort cache und kommt aus dem Englischen und bedeutet soviel wie geheimes Lager. In Deutschland erinnert eine GPS Wanderung an eine moderne Schnitzeljagd. Dabei spielen GPS-Geräte und Koordinaten eine wichtige Rolle, um einen versteckten Schatz zu finden.
Das GPS-Gerät muss zu einer solchen besonderen Wanderung nicht zwingend benutzt werden. Es genügen auch genaues Kartenmaterial und ein Kompass. Aber das Spiel ist mit einem GPS-Gerät viel einfacher und moderner gestaltet. Das Prinzip eines solchen Hilfsmittels ist sehr einfach. Doch zuerst einmal benötigt man die Koordinaten, welche im Internet zu finden sind. Daher ist es sehr wichtig, dass man immer eine stabile Internetverbindung dabei hat, denn auf genaue Koordinaten kann kein GPS Wanderer verzichten. Sind die Angaben ausfindig gemacht, werden diese in das GPS-Gerät eingegeben. Das sucht sich dann den nächstgelegenen Satelliten, um die Daten zu senden. Einen von insgesamt 24, die sich auf vier Umlaufbahnen um die Erde befinden. Dieser setzt die Angaben um und ermittelt den Standort. Auf dem GPS-Gerät ist das Ergebnis ersichtlich. Auf dem Bildschirm erscheint dann der genau berechnete Standpunkt und diesen muss man dann ausfindig machen. Sehr hilfreich ist da auch wieder das GPS-Gerät, weil es nicht nur den Ort des Schatzes anzeigen kann, sondern auch als Kompass dient. Damit der Teilnehmer sich in die richtige Richtung bewegt. Auch die Uhrzeit kann über dieses kleine Gerät bestimmt werden.
Die GPS Wanderung ist auf ein schon älteres Spiel Namens Letterboxing zurückzuführen. Dabei wurden ebenfalls an verschiedenen Orten kleine Boxen versteckt, welche jedoch ohne GPS Unterstützung gefunden werden mussten. Die Suche wurde durch Hinweise etwas einfacher gestaltet, dabei musste man immer ein sehr gutes Auge haben, denn nicht alle Hinweise waren eindeutig zu erkennen. Auch beim Vorgänger war ein Stempel bei den Funden mit integriert. Somit konnte ein Nachweis im Logbook erbracht werden, dass man an den verschiedensten Stellen war, und die Hinweise gefunden hat. Noch heut wird solch ein Logbook bei vielen GPS Wanderern benutzt. So kann von den sogenannten Versteckern, das Spiel genau beobachtet werden. Mitunter wird das Buch auch durch das Internet ersetzt. Inzwischen erfolgen die Einträge der verschiedenen Funde auch online. Die Behälter für den Schatz und die kleinen Hinweise können sehr unterschiedlich sein, in ihrer Größe und auch in ihrer Form. Aus diesem Grund sollte immer genau geschaut werden, denn mache Plastikbehälter sind nicht größer, als eine Ein-Euro-Münze.
Zudem muss man sagen, dass eine GPS Wanderung nicht nur sehr viel Spaß mit sich bringt, sondern auch gut für den eigenen Körper ist. Man ist stetig in Bewegung und an der frischen Luft. Mithilfe des GPS-Gerätes kann man sich auch in fremden und unbekannten Gegenden nicht verlaufen, denn mit dem Kompassersatz kommt man immer auf den richtigen Weg zurück. Das Spiel ist weltweit bekannt und wird als Hobby und Freizeitbeschäftigung immer beliebter. Auch in der Nacht können solche Spiele durchgeführt werden. Somit wird die Spannung und der Spaß noch etwas gesteigert. Im Dunkeln durch einen Wald oder unbekanntes Gelände vergrößert das Erlebnis. Zudem muss man da noch genauer hinsehen, um das Lager auch wirklich zu entdecken.